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Wie du deine Ernährung zur Priorität machst

Rat mal, was das häufigste Problem meiner Kund*innen in der Ernährungsberatung ist? Richtig, sie haben keine Zeit sich gesund zu ernähren, sie haben keine Zeit Mahlzeiten zuzubereiten oder zu kochen. Ich habe mich schon oft gefragt, warum etwas so Grundlegendes wie eine gesunde Ernährung bei vielen soweit hinten ansteht. Die Antwort auf diese Frage ist sehr einfach: Es ist nicht ihre Priorität.

Wenn du den Weg zu diesem Blogartikel gefunden hast, hast du wahrscheinlich das gleiche Ziel wie meine Kund*innen. Du möchtest endlich eine dauerhaft gesunde Ernährung für dich erreichen. Die Erkenntnis und dein Wunsch ist schonmal der erste Schritt.

In diesem Artikel zeige ich dir wie du deine Ernährung zu deiner Priorität machen kannst, ohne das andere dir wichtige Dinge darunter leiden müssen.

Vorab: Grundlegendes zu Prioritäten

Ein Tag hat bloß 24 Stunden. Oft ist es für uns nicht so einfach Arbeit, Familie, Freunde und Freizeit unter einen Hut zu bringen. In der Folge sind wir gestresst und verlieren den Fokus mit Kleinigkeiten, in die wir viel zu viel Zeit investieren.

Prioritäten helfen dir dabei dich in deinem Alltag zu fokussieren und stressfrei deine Ziele zu erreichen. Hast du dir Prioritäten gesetzt, weißt du wie du deine Zeit sinnvoll nutzen und was du ruhig hinten anstellen kannst.

Schaubild zur Marlow'schen Bedürfnispyramide

Das Gewicht von Prioritäten lässt sich in unterschiedliche Hierarchieebenen einordnen. Nach der Bedürfnispyramide des Psychologen Abraham Maslow müssen hierfür zunächst unsere Grund- und Existensbedürfnisse erfüllt sein [1].

Zu den Grundbedürfnissen gehören Essen und Trinken, aber auch der Schlaf. Erst wenn diese gesichert sind können andere Bedürfnisse wie Anerkennung, Wertschätzung und Selbstverwirklichung angestrebt werden.

Die Bedürfnispyramide zeigt dir, wie wichtig ein gesunder Lebensstil ist, um folgend deine weiteren Ziele erreichen zu können. So lange die menschlichen Grundbedürfnisse nicht gedeckt sind, müssen sie zur obersten Priorität werden.

Im Folgenden zeige ich dir wie es dir gelingt Wesentliches vom Unwesentlichen zu unterscheiden.

Finde deine Prioritäten

Im ersten Schritt, findest du heraus was eigentlich deine Prioritäten sind. Welche Ziele hast du? Wie willst du deine Zeit verbringen? Wie setzt du deine Prioritäten?

Denke vor allem über folgende Bereiche nach:

  • Familie und Freunde
  • Gesundheit und Fitness
  • Karriere und Finanzen
  • Selbstverwirklichung und Freiheit

Sinnvoll ist zudem, dass du zunächst deine Lebensprioritäten festlegst und dann immer kleiner wirst. Entscheide zum Beispiel über:

  • Die drei Hauptprioritäten in deinem Leben,
  • drei aktuelle Prioritäten für diese Woche und
  • drei aktuelle Prioritäten für heute.

Wichtig ist, dass deine Prioritäten miteinander harmonisieren. Wenn deine Priorität z.B. Gesundheit ist, du aber in deinen aktuellen Prioritäten noch keine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung fokussierst, solltest du nochmal über deine aktuellen Prioritäten nachdenken.

So priorisierst du Aufgaben im Alltag

Nun gilt es deine täglichen Aufgaben nach ihrer Dringlichkeit zu sortieren. Hier kann dir das Eisenhower-Prinzip helfen. Hast du davon schon gehört?

Du ordnest tägliche Aufgaben anhand von zwei Kriterien in eine Vierfeldertafel ein: Die Dringlichkeit und die Wichtigkeit.

In den ersten Quadraten kommen alle Aufgaben, die für dich dringlich und wichtig sind. Diese möchtest du möglichst sofort erledigen.

Der zweite Quadrant enthält Aufgaben die dir wichtig, aber derzeit nicht dringlich sind. Diese werden mit der Zeit in Quadrant I rücken.

Quadrant III enthält hingegen alle Aufgaben, die nicht wichtig, aber dringlich sind. Hierzu zählen insbesondere Routineaufgaben. Für diese Aufgaben kannst du dir ein bestimmtes Zeitfenster setzen, in denen du sie abarbeitest.

Aufgaben die im vierten Quadranten landen, sind für dich weder dringlich noch wichtig. Diese kannst du getrotzt fallen lassen und ggf. später bearbeiten.

Schaubild zum Eisenhower-Prinzip, Prioritäten setzen im Alltag

Wichtig ist, dass du auch hier eine Ausgewogenheit anstrebst. Hast du nur Aufgaben im ersten Quadranten? Dann mache dir nochmal Gedanken über deine Prioritäten und überlege, was nicht dazu gehört.

Diese Prioritäten sind für eine gesunde, pflanzliche Ernährung besonders wichtig

Erkennst du eine ausgewogene, gesunde und pflanzliche Ernährung als eine deiner Hauptprioritäten? Dann hast du sicher auch genügend Zeit sie in deinen Alltag zu integrieren, oder? Der Grund dafür ist, dass deine Gesundheit dir wichtiger ist als andere Dinge.

Nun fragst du dich wahrscheinlich wie du deine Ernährung einfach in deinem Alltag umsetzen kannst? Auch hier macht es Sinn nochmal kleinere Prioritäten zu setzen.

Vielleicht hast du schon einmal von der 80/20-Regel gehört? Mit 20% Fokus erreichst 80% deines Erfolgs. Genauso ist es auch mit der Ernährung. Ohne dich mit der Versorgung einzelner Nährstoffe beschäftigen zu müssen, kannst du ganz einfach folgende fünf Tipps umsetzen:

  1. Trinke ausreichend, mindestens 2l am Tag, am besten Wasser oder ungesüßten Tee.
  2. Verfolge die Regel „5 am Tag“: nehme drei Gemüse- und zwei Obstportionen zu dir. Eine Portionsgröße ist ungefähr das, was in deine Hand passt.
  3. Suche dir Nährstoffreiche Lebensmittel aus. Fast Food darf leckeren Mahlzeiten aus Obst, Gemüse, Vollkorngetreide und Hülsenfrüchten weichen.
  4. Nimm lieber Vollkorn als Weißmehl. Da stecken mehr Nährstoffe drin.
  5. Hole dir wertvolle pflanzliche Proteine und Fette über Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen.
Schreibe doch gerne in die Kommentare, was derzeit deine Prioritäten sind und worauf du hinarbeiten möchtest.

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PS: Alte Gewohnheiten zu ändern ist gar nicht so einfach. Hier kannst du nachlesen, wie du in acht Schritten deine Gewohnheiten verändern kannst.

[1] Maslow, A. H. (1943). A theory of human motivation. Psychological Review, 50(4), 370–396. https://doi.org/10.1037/h0054346

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