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Warum die Gesundheit dein höchstes Gut ist

Hat die Menschheit der Industrienationen sich in zwei Lager geteilt? Mir scheint als wäre es dem einen Lager egal wie es um ihre spätere Gesundheit steht, während auf der anderen Seite Fitnesstracking, Kalorienzählen und schlanke Körper die Klatschzeitschriften zieren. Gibt es keinen Weg „dazwischen“? Wie wäre es mit einem achtsamen Umgang mit deinem Körper, der dir hilft lange fit zu bleiben und sich trotzdem wunderbar in deinen Alltag integrieren lässt? In diesem Artikel möchte ich die Schneise zwischen Achtlosigkeit und Gesundheitswahn ziehen. Dafür stehen insbesondere die Folgenden Fragen im Fokus:

  • Was bedeutet es denn deine Gesundheit als dein höchstes Gut zu haben?
  • Und warum ist das überhaupt erstrebenswert?

Außerdem bekommst du am Ende des Artikels hilfreiche Tipps für deinen gesunden Lebensstil.

Was ist Gesundheit?

Zuerst stellt sich die Frage, was Gesundheit eigentlich genau ist. Gerade in der heutigen Zeit wird jedoch häufig die Gegenseite betrachtet. So liegt insbesondere der Fokus unseres „Gesundheit“ssystems in der Behandlung von Krankheiten und deren Symptomen. So sehr ich die Möglichkeiten unserer westlichen Medizin auch schätze, hört ihr Blick doch meist am Tellerrand auf. Den Menschen ganzheitlich zu betrachten obliegt meist alternativen Medizinsystemen.

Jedoch hat bereits die Weltgesundheitsorganisation die Gesundheit des Menschen in einen größeren Kontext gesetzt. Ihre Definition von Gesundheit lautet:

„Die Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen“ [1]

Bei dieser Definition stellt sich mir eine phylosophische Frage, die ich selbst nicht vollständig beantworten kann: Können Menschen, die z.B. mit einer chronischen Krankheit geboren werden, gesund leben? Meiner Meinung nach ist das aus eine gewisse Art möglich. Vielleicht findest du für dich eine eigenen Antwort.

Warum streben wir nach Gesundheit?

Über unsere Gesundheit machen wir uns vor allem in den Momenten Gedanken, in denen sie uns verlässt. Im Alter, bei einer Krankheit oder in Krisenzeiten. Denn auch wenn die Gesundheit nicht der alleinige Schlüssel zu einem glücklichen Leben ist, so bildet sie doch das Fundament auf dem wir uns entfalten können.

Nicht umsonst ändern viele Menschen nach einem Schicksalsschlag ihre Lebenseinstellung und verwirklichen ihre Ziele, Wünsche und Träume.

Besonders nachdenklich stimmt mich hierzu das folgende Zitat von Voltaire:

„In der ersten Hälfte unseres Lebens opfern wir unsere Gesundheit, um Geld zu erwerben, in der zweiten Hälfte opfern wir unser Geld, um die Gesundheit wiederzuerlangen. Und während dieser Zeit gehen Gesundheit und Leben von dannen.“

Ist es also richtig sich voll und ganz auf seine Gesundheit zu konzentrieren? Zu messen, zu tracken, Kalorien zu zählen und nur noch das zu machen, was als gesund für uns gilt? Wenn der einzige Lebenssinn darin besteht nach Gesundheit zu streben, wird wohl das eigentliche Leben ebenfalls hinten angestellt.

Wiederum brauchen wir die Gesundheit zu einem gewissen Maß, um unsere Ziele, Wünsche und Träume zu erreichen. Und das möglichst bis ins hohe Alter. Der Fokus liegt für mich deshalb darauf, meinen Körper so zu unterstützen, dass er Leistungsfähig bleibt. Und zwar mit Dingen, die mir so oder so Freude bringen: Gutes Essen, Wanderungen in der Natur, Fahrrad fahren, Meditation, Stille und Yoga.

Nur du alleine kannst entscheiden, was für dich wertgebend ist. Falls du deine Prioritäten für dein Leben noch nicht gefunden hast oder diese neu setzen möchtest, schaue doch gerne in meinen Artikel hierzu rein.

Wie kannst du dich gesund halten?

Das schöne an einem gesunden Lebensstil ist, dass er auf ganz einfachen Grundregeln beruht. Eine gesunde Ernährung, Bewegung und ein entspannter Lebensstil, können dich dabei unterstützen deinen Alltag zu meistern.

Wie bereits im letzten Abschnitt angedeutet, ist es vor allem wichtig, dass du dabei einen Weg findest der dich selbst glücklich und zufrieden macht. Folgende Tipps können dir dabei helfen.

Deine Ernährung

Ich habe schon immer leidenschaftlich gern gegessen. Gutes Essen macht mich unwahrscheinlich glücklich. Seitdem ich meinen Fokus auf gesunde, vollwertige (d.h. unverarbeitete) und pflanzliche Lebensmittel gesetzt habe, ist die Leidenschaft für das tolle Gefühl, was mir essen gibt noch größer geworden.

Corinna macht Polenta-Pizza

Essen kann sich entweder leicht anfühlen und dich in deinem Alltag optimal unterstützen. Oder aber auch eine Last sein und schwer in deinem Magen liegen. Vielmehr hat deine heutige Auswahl an Nahrungsmitteln auch einen Einfluss auf deine spätere Gesundheit.

So heißt es in einem Sprichwort:

Wer sich in den ersten fünfzig Jahren um seinen Magen kümmert, um den wird sich sein Magen während der nächsten fünfzig Jahre kümmern.“

Nun weiß ich aus meinen Beratungen, dass nicht alle eine solche Begeisterung für eine gesunde Ernährung aufbringen wie ich. Deshalb möchte ich drei einfache Grundregeln mit dir teilen, die den Großteil einer gesunden Ernährung bilden.

  1. Wähle als Basis für deine Ernährung viele frische, pflanzliche Lebensmittel wie Obst, Gemüse und Grünzeug.
  2. Greife statt auf Weißmehlprodukte auf die Vollkornvariante zurück. Diese enthalten mehr Nährstoffe und halten dich länger satt.
  3. Trinke möglichst ungesüßte Getränke, am besten Wasser.

Verfolgst du diese drei Grundregeln, tust du schon eine Menge Gutes für deinen Körper.

Zu einer gesunden Ernährung gehört übrigens nicht das Kalorienzählen und das genaue Abwiegen von sogenannten Makronährstoffen wie Kohlenhydraten, Fetten oder Eiweiß. Viel wichtiger ist, dass du dich ausgewogen und abwechslungsreich ernährst.

In Bewegung bleiben

Das Bewegung und Sport zu einem gesunden Lebensstil gehören, ist glaube ich jedem bewusst. Doch fehlt in unserem Alltag häufig der Fokus auf eine ausreichende Bewegung. Arbeit und Freizeit werden immer mehr im Sitzen verbracht.

Ein chinesisches Sprichwort besagt:

„Wer glaubt, keine Zeit für seine körperliche Fitness zu haben, wird früher oder später Zeit zum Kranksein haben müssen. Für was hast Du Dich entschieden?“

Sport und Bewegung nützen nicht nur deinen Muskeln und Knochen, sondern bauen auch noch Stress ab und machen glücklich. Falls du nicht so oder so schon sportbegeistert bist, mache dich doch auf die Suche nach etwas, dass dir Spaß macht.

Ich war früher übrigens ein richtiger Sportmuffel. Auf den Sportunterricht in der Schule, hatte ich gar keine Lust. Und warum nicht? Weil Mannschaftssportarten (Fussball, Volleyball etc.) die wir dort gemacht haben mir einfach nicht liegen. Auch das Fitnessstudio lockt mich nicht.

Draußen in der Natur Sport zu machen und dabei auch noch die Welt zu entdecken, bringt mir hingegen unwahrscheinlich viel Freude. Und das kann bei dir ganz anders aussehen als bei mir.  Was gefällt dir besonders? Was kann dich zur Bewegung motivieren?

Entspannt bleiben

Stress hat, insbesondere wenn er chronisch wird, gravierende Folgen für den Körper und die Psyche. Er wirkt sich auf den Magen-Darm-Trakt und das Herz-Kreislaufsystem aus und führt häufig zu innerer Unruhe und Ermüdung.

Neben der Bewegung können Entspannungsübungen dabei helfen entspannt zu bleiben. Zudem macht es Sinn sich ggf. unter psychologischer Begleitung mit seiner inneren Widerstandskraft (Stichwort Resilienz) auseinander zu setzen.

Eine tägliche Routine hilft hier ebenso. Mein Favorit zur Entspannung ist Yoga, da hier Bewegung und Entspannung miteinander verbunden werden.

Auch hier macht es Sinn, dass du dir die Methoden raus suchst, die dir am besten gefallen und sich gut in deinen Alltag integrieren lassen.

Hast du z.B. schonmal die folgenden Methoden ausprobiert?

  • Yoga
  • geführte Meditation
  • Qigong
  • Tai Chi
  • Shiatsu
  • Progressive Muskelrelaxion
  • Autogenes Training

Ebenso wichtig für deine Gesundheit ist übrigens ausreichender Schlaf und möglichst ein regelmäßiger Schlafrhythmus.

Was bedeutet Gesundheit für dich?

Abschließend möchte ich dich dazu einladen, zu überlegen, was Gesundheit für dich bedeutet? Ist sie dein höchstes Gut?

Was tust du, um dich gesund zu halten? Möchtest du von meinen Tipps etwas ausprobieren?

Schreibe deine Gedanken gerne in die Kommentare.

Verwendete Quellen:

[1] Verfassung der Weltgesundheitsorganisation (2014). Abgerufen von: https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19460131/201405080000/0.810.1.pdf

Falls nicht anders angegeben, stammen die Zitate aus folgender Sammlung:

Zitate Gesundheit – Die 30 besten Zitate zum Thema Gesundheit im Überblick. Abgerufen von: https://www.rueckenfit.net/zitate-gesundheit/

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